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. veröffentlicht unter Berlin 110
Bei einer Schlägerei gestern Abend zwischen zwei Gruppen am Alexanderplatz in Mitte wurden zwei Beteiligte verletzt. Derzeit noch unklar sind die Hintergründe der Auseinandersetzung im Nahbereich der "Wasserspiele", an der etwa 30 Personen beteiligt waren. Nach Angaben von Zeugen sollen die Beteiligten sich zunächst verbal gestritten und anschließend geschlagen haben. Mehrere Personen sollen hierbei Reizgas eingesetzt haben. Bei dem Streit raubte ein bislang noch Unbekannter einem 25-Jährigen die Geldbörse und sprühte ihm hierbei Reizgas ins Gesicht. Ein weiterer Beteiligter im Alter von 30 Jahren erlitt einen Nasenbeinbruch, nachdem ihm mit einer Flasche ins Gesicht geschlagen wurde. Er kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Beamte der 25. Einsatzhundertschaft, die im Bereich streiften, nahmen acht Tatverdächtige im Alter zwischen 15 und 25 Jahren fest. Sie kamen nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 ermittelt nun wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs sowie Raubes. Darüber hinaus prüfen die Ermittler, ob die Schlägerei in Zusammenhang mit der gestrigen Auseinandersetzung steht, die sich an gleicher Örtlichkeit ereignet hatte und an der ebenfalls etwa 30 Personen beteiligt waren.

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