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. veröffentlicht unter Berlin 110
In Charlottenburg wurde eine Zivilstreife gestern Abend auf zwei BMW-Fahrer aufmerksam, die mit quietschenden Reifen und gefährlichen Fahrmanövern durch die westliche City fuhren. Gegen 20 Uhr bemerkten die Fahnder die beiden Fahrzeuge, die nebeneinander auf der Tauentzienstraße mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Wittenbergplatz unterwegs waren. An einer roten Ampel hielten die Fahrer mit quietschenden Reifen an und nutzten die Haltezeit bis zur Weiterfahrt, um sich mit aufheulenden Motoren, durchdrehenden Reifen und Überfahren der Haltelinie für die folgende Grünphase "anzuheizen". Beim Umschalten der Ampel auf Grün beschleunigten die Männer derart, dass die Hecks ihrer Fahrzeuge ausbrachen, bevor sie wieder mit erhöhter Geschwindigkeit ihren Weg fortsetzten. Dieses Verhalten setzte sich an einer nächsten roten Ampel fort. Die Zivilkräfte beobachteten dann, wie bei der weiteren Fahrt nur durch das schnelle Zurückspringen einer Fußgängerin, welche gerade die Straße überqueren wollte, ein Zusammenstoß zwischen ihr und einem der Autos vermieden werden konnte. Die Polizisten hielten daraufhin neben dem 3er BMW, zeigten dem Fahrer die rote Polizeikelle und stoppten so die Weiterfahrt in der Kleiststraße Ecke Martin-Luther-Straße. Unterstützende Polizeikräfte stellten kurze Zeit später auch das zweite Fahrzeug, einen BMW M5 fest. Beide Fahrzeuge sowie die Führerscheine der Fahrer im Alter von 26 und 27 Jahren wurden beschlagnahmt. Gegen beide Männer wurde ein Verfahren zum Verdacht des verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.

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