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Carillon-Skandal

. veröffentlicht unter Boulevard
Sie toben und drehen über die Bühne, scheinbar federleicht und doch ob des totalen Körpereinsatzes sicher nur durch ständiges Training möglich. In einer optisch so surrealen wie dystopisch anmutenden Geschichte voller dunkler Farben, Formen und Kuben. Untermalt von sphärischen, experimentellen und mitreißenden Klängen und Sounds, garniert mit fast magischen Illusionen. Die "Flying Steps" feierten umjubelte Premiere am 17. Mai 2018 im Theater am Potsdamer Platz mit der faszinierenden Tanzshow "Flying Illusion". Eine Show, die man sich auch gern ein zweites, vielleicht drittes Mal ansehen möchte, was zeigt, wie gut, wie beeindruckend diese Show choreographiert und kombiniert ist. Teils bekommt man den Eindruck in einem realen Film zu sein. Denn auch die Geschichte ist reizvoll, weil klassisch: Vor zehntausend Jahren, so besagt es die Legende, verbannten die Flying Heroes ihre finsteren Feinde, die Dark Illusions, in die Unterwelt. Doch das Böse war nicht endgültig besiegt. Alle zehntausend Jahre öffnet sich die Pforte zur Unterwelt aufs Neue. Dieser Zeitpunkt ist nun gekommen: Die Dark Illusions sind zurückgekehrt, um Rache zu nehmen. Bis zum Sonnenaufgang müssen die Flying Heroes die dunklen Mächte von der Erde vertreiben, sonst wird das Licht des Lebens für immer erlöschen. Erneut entscheidet ein magischer Kampf über das Schicksal der Menschheit. Bis zum 10. Juni ist der Kampf zu beobachten im Theater am Potsdamer Platz, Marlene-Dietrich-Platz 1, 10785 Berlin.

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Der letzte Henker

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Von Timo Würz