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Carillon-Skandal

. veröffentlicht unter Boulevard
Kolja Kleebergs & Hans-Peter Wodarzs Palazzo ist mit neuem Programm in seine zwölfte Spielzeit gegangen. Ab sofort für rund vier Monate sind die Türen des Spiegelpalastes nahe am Bahnhof Zoo geöffnet. Neben den kulinarischen Leckerbissen aus der Küche kommen die künstlerischen Highlights nicht zu kurz, denn die neue Dinner-Show "Glücksjäger" entführt das Publikum in die Welt der Spieler, der einsamen Herzen und der Gestrandeten. Sie alle eint die Jagd nach dem, was ihnen verloren gegangen zu sein scheint: Das große Glück. Die Künstler, fast ausnahmslos Medaillengewinner und Preisträger internationaler Festivals, stammen aus der ganzen Welt. Was den Momenten voller Sinnesfreuden vorangeht, ist zudem beeindruckend: Vom ersten Spatenstich bis zum Premierenabend vergehen rund 8.400 Arbeitsstunden, in denen unter anderem 50 Container aufgestellt werden. Mit 14 LKW-Ladungen werden der 15 Tonnen schwere Spiegelpalast und sein Interieur angeliefert. Durchschnittlich 24 Aufbauhelfer verlegen 6.000 Meter Stromkabel, justieren 140 Lüster, bringen über 1.200 Spiegel an und stellen 370 Stühle an ihren Platz. Abend für Abend muss die Küchenbrigade in der mobilen Küche auf nur 80 m² das Gourmet-Menü zaubern. Die einzelnen Gänge werden dann innerhalb von zwanzig Minuten serviert. Das bedeutet zum Beispiel, dass alle zwei Sekunden eine Vorspeise die Küche verlässt und ein Servicemitarbeiter pro Abend rund zehn Kilometer zurücklegen muss. Bon appétit!

Hier eine frühere Palazzo Dinner-Show im Video

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Der letzte Henker

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Von Timo Würz