Magazin CHEXX am Mittwoch, den 11. Dezember 2019
Filmpark Babelsberg erhält 10.200 qm Büro- und Fundusflächen
Das neue Depot des Filmparks Babelsberg an der neu entstehenden Joseph-von-Sternberg-Straße 1 bietet auf sieben Etagen zuzüglich Untergeschoss viel Platz für Werkstätten, Fundus und Büros. Den Startschuss gaben Friedhelm Schatz, geschäftsführender Gesellschafter des Filmparks Babelsberg, sowie Jan Kretzschmar, geschäftsführender Gesellschafter der KW-Development, am 12. August mit der feierlichen Grundsteinlegung. Ab da benötigen die KW-Development, die als Generalübernehmer alle Planungs-, Projektsteuerungs- und Ausführungsleistungen koordiniert, noch 18 Monate, bis das Depot fertiggestellt ist. Normalerweise ist das Unternehmen als Projektentwickler unterwegs und baut ausschließlich im eigenen Auftrag. Hier macht Kretzschmar eine Ausnahme und wird Schatz Anfang 2021 das Depot schlüsselfertig übergeben.

Das Depot wird im Untergeschoss Lagerräume und Technik beherbergen, im EG Büro- und Werkstattflächen sowie Lagerräume, darüber gliedert sich ein Zwischengeschoss mit Schneiderei, Arbeitsräumen für Kostümbildner, Werkstatt- und Schnitträumen sowie weiteren Lagerflächen. Die Etagen eins bis drei sind für den riesigen Kostümfundus reserviert, der allein 3.600 qm beansprucht. Im vierten und fünften Geschoss dominieren neben Lager-, Archiv- und Serverräumen auch Büro- und Besprechungsräume, die etwa zur Planung aktueller Filmproduktionen genutzt werden sollen.

Damit das Depot nicht nur ein einfacher Zweckbau, sondern eine ansehnliche Bereicherung des Filmparks wird, hat man sich auch für die Außengestaltung etwas Besonderes einfallen lassen: Die Fassade besteht bis zur ersten Etage aus Klinkersteinen und wird vom zweiten bis fünften Stock mit großflächigen Filmmotiven verziert. Die Besucher, so die Idee, könnten dann die Filmmotive betrachten und die dazugehörigen Filme erraten.