ISSN 2701-6757 | Magazin CHEXX am Montag, den 23. November 2020
Gläsernes Penthouse auf dem Dach
Das Immobilienprojekt NeuHouse der Stadtgrund Bauträger GmbH an der südlichen Friedrichstraße steht kurz vor der Fertigstellung: die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Juni 2020 abgeschlossen sein. Dann zieht Leben in das Ensemble, bestehend aus dem denkmalgeschützten Altbau aus den Jahren 1847/48 und dem modernen Neubau, ein. Nur noch fünf von insgesamt 81 Wohnungen sind verfügbar, darunter das gläserne Penthouse auf dem Dach. Dieses scheint über dem sanierten Altbau zu schweben und bildet die Verbindung zwischen dem neuen und dem alten Gebäudeteil. Die Entwürfe für den Neubau und das Penthouse stammen aus der Feder der Architekten von Gewers & Pudewill.

Das zweiseitig verglaste Penthouse ermöglicht seinen neuen Bewohnern künftig einen spektakulären Ausblick über die Dächer Berlins, den angrenzenden Besselpark und das umliegende Kreativ-Quartier Kreuzbergs. Auch die ca. 26 Quadratmeter große Dachterrasse mit Westausrichtung, die von jedem Zimmer zugänglich ist, lädt zum Verweilen ein und bietet die perfekte Kulisse für einen "Sundowner". Die drei Zimmer umfassen insgesamt eine Fläche von 122 Quadratmetern und verfügen über ein Badezimmer en Suite mit freistehender Badewanne. Bei der Ausstattung wurde auf höchste Qualität geachtet. So verfügt das Penthouse über eine Fußbodenheizung sowie Eichenparkett und Klimatisierung. Damit erleben die künftigen Eigentümer eine Mischung aus Luxus und Urbanität: Vor der Tür pulsiert die Berliner Kunst- und Start-up-Szene mit zahlreichen Galerien, hippen Cafés und Restaurants und im Penthouse kann die Ruhe vor dem Trubel und der Ausblick über die Stadt genossen werden.

Diese Symbiose aus scheinbaren Gegensätzen findet sich auch im restlichen Ensemble wieder: Klassischer Altbau verbindet sich hier mit modernem Neubau, großflächige Wohnungen wechseln sich mit kleineren Einheiten ab. Denn mit dem NeuHouse soll ein lebendiges und gemischtes Wohnhaus entstehen, dass mit seiner Kubatur auch ein Stück zur Stadtreparatur beiträgt. Der Altbau mit seinen 14 Wohnungen wurde in den letzten zwei Jahren behutsam saniert, damit er sein ursprüngliches Aussehen wiedererhält. Der Neubau umfasst sechs Gewerbe- und 61 Wohneinheiten, davon fünf Maisonettes mit überwiegend separaten Eingängen und familienfreundlichen Grundrissen. Dabei blickt das Baudenkmal an der Enckestraße auf eine bewegte Geschichte zurück: 1847/48 wurde das Mietshaus in direkter Nachbarschaft zur Neuen Sternwarte errichtet, auch das Hotel Imperial bezog einen Teil des Grundstücks. Anschließend dominierte bis 1945 die Blumengroßmarkthalle den Platz, die 20 Jahre nach ihrer Zerstörung wiederaufgebaut wurde und heute die Akademie des Jüdischen Museums beherbergt. Auch der Checkpoint Charlie sowie die Friedrichstraße sind fußläufig erreichbar, der neu gestaltete Besselpark liegt direkt gegenüber.

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