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Foto von ESDES.Pictures/BerndElmenthaler
Vor wenigen Tagen präsentierte sich die Band Bannkreis mit ihrem Album "Sakrament" zum ersten Mal einem Fachpublikum. Dabei war auch Andreas Geier, ausgewiesener Fan von Subway To Sally und Fotograf der "dunklen Szene". CHEXX fragte ihn, was von der neuen Band und ihrem Album zu halten ist.

CHEXX Eric Fish von Subway To Sally hat Bannkreis zusammen mit der Sängerin Johanna Krins gegründet. Überzeugt Dich als Subway To Sally-Fan die Musik von Bannkreis?

Andreas Geier Bannkreis machen ja ihre eigene Musik, somit kann man sie natürlich nicht miteinander vergleichen. Ich mag jedoch auch die lyrische Art und Weise, welche Johanna mit einbringt. Aber das, was Bannkreis an diesem Abend präsentiert hat, übertraf alle meine Erwartungen um ein vielfaches. Diese Dynamik in der Musik und die Freude aller Musiker, diese vor dem Premierenpublikum vorzutragen, war extrem ansteckend. Es fiel mir wirklich schwer, nicht die Kameras aus der Hand zu legen und einfach mit zu tanzen. Es war für mich musikalisch gesehen einer der Abende, der sich in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Mit anderen Worten: Ja, die Musik von Bannkreis hat voll überzeugt und es gab ein nicht enden wollendes Gänsehautfeeling.

CHEXX Der Trend geht offensichtlich zur Zweitband. Wird sich Bannkreis als eigenständige Band durchsetzen?

Andreas Geier Nun, da bilden die Musiker von Bannkreis sicherlich keine Ausnahme. Viele Künstler spielen als Gastmusiker bei befreundeten Bands mit oder gründen Ihre Soloprojekte. Wovon ich allerdings 100%ig überzeugt bin: Bei dieser "Lust" am Musizieren, die Bannkreis an diesem Abend vorgetragen hat, werden sie sich auf jeden Fall als eigenständige Band durchsetzen. Ich freue mich schon jetzt auf unzählige, erstklassige Konzerte, die einfach zum Mitsingen und Mittanzen einladen.

CHEXX Was hat Dir an den Songs des neuen Albums "Sakrament" gefallen?

Andreas Geier Es war eine Mischung aus sehr anspruchsvoller Lyrik, hervorragenden Arrangements aller Stamm- und Gastmusiker und wundervoller Musik, die einerseits zum Träumen anregt aber auch wieder volle Energie präsentiert und eine ansteckende Euphorie verbreitet. Es machte für mich die gut gewählte Abwechslung der Songs, die Präsentation, die verschiedensten Instrumente und die Stimmen von Eric Fish und Johanna Krins.

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