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Aufgenommen von einem Wolfsrudel, wächst der Menschenjunge Mogli behütet im Dschungel auf. Doch Mogli fühlt sich nicht länger willkommen, als er von dem Versprechen des mächtigen und furchterregenden Tigers Shir Khan erfährt, der jegliche menschliche Bedrohung vernichten wird, um die Gesetze des Dschungels zu wahren. Nun muss Mogli das einzige Zuhause, das er je kannte, verlassen und sich auf ein gefahrvolles Abenteuer begeben. In Begleitung seines weisen aber strengen Mentors Baghira und des lebensfrohen Bären Balu macht Mogli sich auf seine schwerste Reise, auf der er auch Dschungel-Bewohner trifft, die es nicht unbedingt gut mit ihm meinen. So wie Kaa, eine Python, deren verführerische Stimme und hypnotisierender Blick den Menschenjungen in den Bann ziehen. Oder der hinterlistige King Louie, der Mogli dazu bringen will, ihm das Geheimnis der mysteriösen tödlichen roten Blume, genannt "Feuer", zu verraten. Als Mogli erkennt, dass seine Stärke nicht nur in ihm selbst, sondern auch in seiner Verbundenheit mit dem Dschungel liegt, trifft er eine folgenschwere Entscheidung. "The Jungle Book" aus dem Hause Disney ist ein Feuerwerk an atemberaubenden (Landschafts- und Dschungel-)Bildern, die ihre Kraft nicht nur bei der 3D-Version entfalten. Störend wirken jedoch die zwei unpassenden Gesangseinlagen, die den Film in eine etwas alberne Richtung bringen. Offensichtlich konnte man sich nicht ganz von dem früheren äußerst erfolgreichen Zeichentrickfilm "Das Dschungelbuch" freimachen. So probierte es wohl auch Joachim Król mit etwas zuviel Gemütlichkeit, als er dem Panther Baghira seine Stimme lieh, was der Figur nicht guttat. Wohin die Stimmbesetzung mit Armin Rohde als Balu ohne jede Übertreibung als exzellent zu bezeichnen wäre. Licht und Schatten eben. Aber das ist eben so beim Film. "The Jungle Book" ist ab 14. April 2016 im Kino.

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