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. veröffentlicht unter Kinotipps
Zeichner Jean-Claude Mézière und Autor Pierre Christin können sich freuen, denn ihre wunderbare 1967 gestartete Comicserie über zwei Agenten des Raum-Zeit-Service, die einst im Magazin ZACK 1973 erstmals in Deutschland unter dem Titel "Valerian und Veronique" erschien, wurde nun von Luc Besson verfilmt. "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" ist ein fulminantes Farbspektakel und ganz sicher der Beginn einer neuen Filmreihe. Der 129 Minuten lange Film mutet an, als sei er eine fein austarierte Mischung mit Figuren aus "Star Wars" und "Star Trek", angereichert mit den besten Elementen aus "Avatar" und gewürzt mit Absurditäten aus "Das fünfte Element" sowie einer ordentlichen Prise Humor. So sind Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) im 28. Jahrhundert als Spezialagenten der Regierung mit der Aufrechterhaltung der Ordnung im gesamten Universum beauftragt. Während Valerian es auf mehr als nur eine berufliche Beziehung mit seiner schönen Partnerin abgesehen hat, zeigt ihm die selbstbewusste Laureline jedoch die kalte Schulter. Auf Anordnung ihres Kommandanten (Clive Owen) begeben sich Valerian und Laureline auf eine Sondermission in die atemberaubende, intergalaktische Stadt Alpha: einer Mega-Metropole, die Tausende verschiedener Spezies aus den entlegensten Winkeln des Universums beheimatet. Die siebzehn Millionen Einwohner haben sich über die Zeiten einander angenähert und ihre Talente, Technologien und Ressourcen zum Vorteil aller vereint. Doch nicht jeder in der "Stadt der Tausend Planeten" verfolgt dieselben Ziele - im Verborgenen wächst eine dunkle Macht heran, die nicht nur Alpha, sondern die gesamte Galaxie in Gefahr bringt. Der Film ist ab 20. Juli 2017 im Kino.

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