Magazin CHEXX am Freitag, den 24. Mai 2019
Hörspielpreis der Kriegsblinden wird vergeben
Am 7. Mai erfolgt für die Regisseurin und Autorin Susann Maria Hempel eine große Ehrung in Köln. Im Gebäude des Deutschlandfunks erhält die 1983 in Greiz geborene Künstlerin den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Bereits 2018 wurde Susann Maria Hempel geehrt. Sie erhielt die Auszeichnungen zum "Hörspiel des Monats" und "Hörspiel des Jahres 2018." Die Jury der Film- und Medienstiftung NRW lobte die RBB-Kulturradio-Produktion "Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen" mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden aus. Das Hörspiel entstand mit Unterstützung durch das Studio für elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin. Der "Hörspielpreis der Kriegsblinden" gilt als die bedeutendste Auszeichnung des Genres. Die Jury begründete die Ehrung für Susann Maria Hempel unter anderem mit den Worten: "Ich rede also bin ich", dieses Motto scheint die treibende Kraft dieses Hörspiels zu sein.

CHEXX sprach über den "Hörspielpreis der Kriegsblinden" mit dem FDP-Politiker Thomas Seerig aus Steglitz-Zehlendorf. Er gehört dem Berliner Abgeordnetenhaus an. Das Mitglied im Präsidium des Preußischen Landtags ist unter anderem Sprecher seiner Fraktion für Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Handicap. Thomas Seerig erklärte: "Diese Auszeichnung für ein Hörspiel weist uns auf mindestens zwei Punkte hin: Es gibt Menschen, die eine Erlebniswelt jenseits des Fernsehens haben und zum Zweiten, dass das Hörspiel lebendig ist und auch in Zukunft die Fantasie in besonderem Maße anregen wird. Denn die buntesten Welten und die spannendsten Geschichten entstehen immer im eigenen Kopf – das weiß jedes Kind."