Magazin CHEXX am Sonntag, den 24. Februar 2019
Uwe Brockhausen zum Andreas-Höhne-Preis
Uwe Brockhausen ist der Stellvertretende Bezirksbürgermeister von Reinickendorf. Der SPD-Politiker ist zuständig für die Bereiche Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales. Am 4. Dezember verlieh man zum fünften Mal den Reinickendorfer Integrationspreis. Erstmals trägt diese Würdigung den Namen Andreas-Höhne-Preis. Andreas Höhne (SPD) trat 2006 das Amt eines Reinickendorfer Bezirksstadtrates an. Im April 2011 ernannte man Andreas Höhne zum Stellvertretenden Bezirksbürgermeister. Nach langer, schwerer Krankheit verstarb er im Oktober 2015. Mit der Umbenennung dieses Preises ehrt man den verstorbenen Stellvertretenden Reinickendorfer Bezirksbürgermeister Höhne und sein herausragendes Wirken und die Verdienste um die Teilhabe und Integration von Einwohnern Reinickendorfs mit Migrationshintergrund und von Menschen mit Fluchterfahrung.

Erfolgte die Namensänderung dieses Preises zu Recht?

Uwe Brockhausen betont: "Auf jeden Fall haben sowohl Herr Höhne als auch seine Gattin und seine Tochter, ja der gesamte Bezirk, diese Umbenennung verdient. Andreas Höhne wirkt bis heute noch nach, und das nicht nur im Bezirk Reinickendorf. Die Nachwirkung spürt man in ganz Berlin. Sein freundliches Wesen und seine Zugewandtheit zu der Bevölkerung bleiben unvergessen. Er war zuerst hilfsbereiter Mensch, dann Kommunalpolitiker. Er half, wo immer seine Hilfe gebraucht wurde. Dabei sah er den Menschen nicht durch die Brille der Partei an. Egal, welche Religion, welche Hautfarbe, welche demokratische Partei der betreffende Bürger wählte, Herr Höhne stand immer mit Rat und Tat zur Seite. Bis heute sind wir dem Stellvertretenden Bezirksbürgermeister Höhne noch zu Dank verpflichtet. Er war und er bleibt für mich ein Vorbild."