ISSN 2701-6757 | Magazin CHEXX am Mittwoch, den 20. Oktober 2021
Hub27 eröffnet
Seit dem 16. August 2019 hat die Messe Berlin sich um nahezu 100 mal 100 Meter vergrößert. Das 27. Veranstaltungsgebäude auf dem Messegelände hat man feierlich eröffnet - den hub27 Berlin. Hub27 ist stützenfrei; im November 2017 begannen die Bauarbeiten. Die Kosten betrugen 75 Millionen Euro, den größten Teil trägt die Messe selbst. Das Bundesland Berlin beteiligt sich mit sieben Millionen Euro. Der hub27 bietet mit 10.000 Quadratmetern die größte Halle des Messegeländes. Sie kann durch mobile Wände in bis zu 10 Räume verschiedener Größe unterteilt werden. Hinzu kommen 5.000 Quadratmeter Nutzfläche im dreistöckigen Kopfbau. Dazu gehören ein eigenes Foyer und 20 Konferenzräume. Highlight ist die 200 Quadratmeter große Dachterrasse. Der Neubau liegt im südlichen Teil des Messegeländes an der Jafféstraße neben dem CityCube Berlin. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller eröffnete dieses Veranstaltungsgebäude. Er sagte: "Berlin kann weltweit als attraktive Stadt und etablierter Messestandort punkten und tut einiges dafür, auch zukünftig an der Spitze zu bleiben. Der hub27 steht für das, was wir in Berlin im Masterplan vorhaben: Er schafft mehr Kapazitäten und gleichzeitig maximale Flexibilität für alle denkbaren Veranstaltungen - und ist damit etwas wirklich Besonderes. So gesehen ist der hub27 ein Stück mehr Berlin - für uns und für unsere Gäste aus aller Welt."

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, betonte: "Berlin ist gut gerüstet für die Anforderungen des internationalen Wettbewerbs im Messe- und Kongressgeschäft. Der hub27 ist ein wichtiger Baustein für wesentliche Investitionen in die Zukunft Berlins. Der hub27 nutzt zudem nicht nur dem weiteren Wachstum der Messe Berlin, sondern vor allem auch der Berliner Wirtschaft. Mehr Veranstaltungen bedeuten mehr Kongress- und Messebesucher, die hier essen, einkaufen und übernachten. Das kommt allen zugute." Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin erklärte: "Der hub27 ist ein wesentlicher Eckstein für die Zukunft der Messe Berlin. Er schafft die in Berlin dringend benötigten Kapazitäten für Großkongresse und andere Veranstaltungen mit mehreren tausend Teilnehmern. Gleichzeitig bietet er uns die Ausweichfläche für die anstehende Modernisierung des bestehenden Geländes."

An der feierlichen Eröffnung nahmen auch zahlreiche Parlamentarier aus dem Berliner Abgeordnetenhaus sowie Reinhard Naumann, der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, teil. Man traf u. a. Burkard Dregger, den Fraktionsvorsitzenden der CDU sowie Harald Gindra, den wirtschaftspolitischen Sprecher der Linken, an. In doppelter Funktion war Frank Jahnke vor Ort. Der SPD-Abgeordnete hat im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf seinen Wahlkreis und er ist wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Im Pressegespräch sagte Frank Jahnke: "Der hub27 beweist, die Messe Berlin stellt sich weiterhin gut auf. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal zum Ausdruck bringen, hier im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist die Messe seit jeher zu Hause und hier soll sie auch bleiben." Die von dem ein oder anderen Zeitgenossen kürzlich aufgestellte Idee, die Messe Berlin an einen ganz anderen Standort zu verlegen bezeichnete der SPD-Politiker Jahnke "als absurd." Bezirksbürgermeister Naumann teilte mit: "Als Bezirksbürgermeister freue ich mich über die Erweiterung der Messe. Diese feierliche Eröffnung zeigt ja, die Messe Berlin geht weiterhin mit großem Optimismus in die Zukunft und hat mit dem HUB27 die Weichen richtiggestellt."

Florian Swyter ist wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP im Abgeordnetenhaus. Der Abgeordnete aus Pankow betonte: "Berlin bekommt eine neue Messehalle: hub27 auf dem Messegelände. "Endlich" möchte man sagen. Das ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber nichtsdestotrotz hat der Kongress- und Messestandort Berlin weiterhin einen enormen zusätzlichen Flächenbedarf. Hier brauchen wir mehr Engagement der Verantwortlichen für das Messegeschäft in unserer Stadt, dazu gehört auch, dass das ICC wieder in das Messeangebot integriert wird."

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