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  • Ausgelassen und unterhaltsam feierten rund 3.000 Gäste ein Fest der Sinne am Kultur- und Erlebnisstandort Schiffbauergasse direkt am Hans Otto Theater in Potsdam. Dabei war auch der erste "Brandenburger Bierbotschafter" und "Boxweltmeister der Herzen" Axel Schulz.

. veröffentlicht unter Umwelt
Eine neue Greenpeace-Publikation fasst erstmals die Schädlichkeit gängiger Mikrokunststoffe in Kosmetik- und Pflegeprodukten zusammen, die beim Duschen über den Abfluss in die Umwelt gelangen. Der Report zeigt, welche Inhaltsstoffe in Gesichtscreme oder Shampoo giftig für Meeresorganismen sind - und welche die Kosmetikindustrie trotz unbekannter Umweltfolgen massiv einsetzt. Bisher drehte sich die politische Debatte vorrangig um den Verzicht auf Plastikperlen in Peelings. Doch das Problem geht darüber hinaus. Konventionelle Kosmetik enthält fast immer Mikrokunststoffe in fester, flüssiger oder anderer Form. Von einigen gängigen Mikrokunststoffen in Lippenstift, Duschgel und Co. kennen Wissenschaftler bereits die negativen Eigenschaften. Polyethylen und Nylon sind beispielsweise als sehr langlebig bekannt. In Form von Plastikpartikeln haben Forscher sie schon vielfach in den Meeren gefunden und auch in Fischen. Polyquaternium, meist in flüssiger Form eingesetzt, gilt als schwer biologisch abbaubar. Sofern überhaupt Hersteller-Informationen vorliegen, wird es mehrfach als giftig für Wasserorganismen beschrieben und steht unter Verdacht, Gewässer langfristig zu schädigen. Auch die Silikone Cyclotetrasiloxan und Cyclopentasiloxan sind als sehr langlebig klassifiziert und vielerorts in Nahrungsnetzen von Gewässern zu finden, unter anderem in Fischen, Vögeln und Säugetieren. Bei Menschen können sie den Hormonhaushalt stören, die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen und Organe schädigen.

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Marc Vorwerk
Marc Vorwerk ist einer der Hauptstadtfotografen in Berlin und stets ganz nah am Geschehen.
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